Insektensterben und Klimaschutz – eine Herrentruper Sicht


Liebe Leser,

es wäre wohl vermessen wenn wir als kleine Dorfgemeinschaft das große Thema Klimaschutz zu unserem übergeordneten Thema machen würden. Weltweit war Deutschland 2016 (etwas neueres konnte ich in den Statistiken nicht finden) mit 2,23 % am CO² Ausstoß beteiligt. Wo mag da innerhalb Deutschland Herrentrup %ual wohl liegen?  Ich denke keiner kann es sagen. Diese Feststellung soll aber nicht heißen das nicht auch wir Herrentruper uns dieser Diskussion stellen sollten.

Aber wie sagt man so schön, nur diskutieren hat noch keinem geholfen! Und was sagt man noch so schön? Das Geheimnis des Erfolges hat drei Buchstaben! Welche? T  U  N !! Und auf dieses TUN hat sich der Dorfausschuss Herrentrup schon im Jahre 2017 verständigt. In diesem Jahr wurde es immer deutlicher das auch das Thema Insektensterben immer mehr an Bedeutung gewinnt und diese Entwicklung generell nur eine negative Entwicklung sein kann. Und irgendwie, so dachten wir schon damals und natürlich auch noch heute, spielt wahrscheinlich auch dieses Phänomen eine wie auch immer geartete, allerdings nicht messbare Rolle, in der heutigen Klimadiskussion. Und was wurde nun in Herrentrup tatsächlich getan? Zwei Maßnahmen  wurden in 2017 festgelegt und auch nachhaltig verfolgt. Es begann mit dem Bau von mehreren Insektenhotels die heute sowohl im privaten Umfeld als auch außerhalb des Dorfes aufgestellt wurden. Des weiteren wurden Blühstreifen und Blühwiesen in der Feldmark und kleinere Blühflächen im direkten privaten Umfeld angelegt. Und die Ergebnisse dieser zwei Jahre können sich schon sehen lassen. Schon in 2018 wurden zum Beispiel 1076m² Blühstreifen/Fläche angelegt. Im September 2019 können wir schon von 3561m² sprechen die bewusst mit der Zielsetzung der Reduzierung des Insektensterbens umgenutzt wurden.

Und nun wird sich der eine oder andere Leser die Frage stellen “ Und was hilft uns das jetzt“? Nun, ich gebe zu die Frage kann von mir in Zahlen, Daten, Fakten nicht beantwortet werden. Sicher ist aber, dass dieses  Engagement für die Insektenwelt (und nicht nur dieser) zuträglich ist, wir damit bestimmt auch für das Klima einen wenn auch kleinen Beitrag leisten. Und zu guter letzt ist es doch auch für uns Anwohner, Nutzer und Besucher des Ländlichen Raumes eine Augenweide und eine Erholung eine schöne Blühwiese, einen Blühstreifen, oder auch Blühflächen und damit Farben in der Ortschaft sowie in der heute so üblichen Agrarsteppe zu sehen.

Fazit: Wir haben mit Maßnahmen begonnen und wir machen weiter. Wir diskutieren nicht unendlich (das machen schon andere) sondern wir packen es an. Wir wissen es macht auch Arbeit aber es wird sich, wenn auch nicht direkt messbar, lohnen.

Wer mitmachen möchte und  Fragen hat kann sich gerne melden. Man muss ja nicht alles neu erfinden.

In diesem Sinne

Euer Ortsvorsteher und Dorfausschuss Herrentrup

 

 

 

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